Der PinkMap-Blog soll euch über alles informieren, was es Neues rund um PinkMap, die Gay-Community und das iPhone gibt.
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Von Juni bis September 2010 läuft die neue HIV Präventionskampagne der Gay Box unter dem Motto: Erst Checken, dann bumsen!
Die Zielgruppe der neuen HIV Präventionskampagne, die von Juni bis September 2010 läuft, sind schwule Paare. Gerade hier wird, laut Gay Box, das Risiko oft unterschätz wenn Herz über Verstand siegt. Dazu kommt dass die Umfrage “Gay Survey” ergeben hat, dass vier von zehn Befragten den HIV Status ihres Partners nicht kennen.
Um diesem Trend entgegen zu wirken hat Gay Box jetzt die Box Stop Kampagne ins Leben gerufen. Mit dem Box- Stop- Gutschein gibts zwei HIV- Tests zum Preis von einem,damit auch keiner allein hingehen muss. Gültig ist die Aktion bis zum 30. September und downloaden könnt ihr euch den Gutschein hier.
Am 27. Mai will der aus jamaika kommende und für seine Homophobie bekannte Elephant Man in Lausanne auftreten, Pink Cross versucht das zu verhindern.
Wie bei vielen anderen jamaikanischen Reggea- Künstlern, sind auch die Texte von Elephant Man von Hassparolen gegen Schwule und Lesben durchzogen. Unter anderem ruft er dazu auf Schwule zu erschießen und Lesben zu vergewaltigen. Jetzt steht am 27. Mai ein Konzert des berühmt- berüchtigten Reggea -Sängers in Lausanne an, dass Pink Cross mit allen Mitteln zu verhindern versucht.
Pink Cross aurgumentierte, dass der Künstler sich von seinen Hasstiraden gegen Schwule und Lesben nie distanziert habe und verlangte von den Behörden ein Einreiseverbot, sowie von den Veranstaltern des Konzert ein Auftrittsverbot, Reaktionen blieben jedoch aus.
Portugal stellt als sechstes euopäisches Land schwule und lesbische Päärchen im Eherecht gleicht und widersetzt sich damit den Tiraden der katholischen Kirche.
Noch Ende letzter Woche war der Papst in Portugal und lobte vor einer Versammlung kirchlicher Mitarbeiter Aktionen gegen homosexuelle Paare, und verurteilte im gleichen Atemzug Sanktionen des Staates zur Unterstützung dieser (siehe hier).
Jetzt ist das Gesetzt, dass gleichgeschlechtliche Paare im Eherecht mit heterosexuellen gleichstellt, durchs Parlament und vom portugisischen Präsidenten, Cavaco Silva, unterschrieben. Silva selbst kommt aus der konservativen Fraktion, stellte jedoch nach eigener Aussage, seine “persönliche Überzeugung” beiseite.
Papst Benedikt XVI wetter in Portugal gegen die staatliche Sanktionierung und lobt Aktionen gegen gleichgeschlechtliche Paare.
Auf einer Versammlung von Mitarbeitern sozialer Kircheneinrichtungen wetterte Papst Benedikt XVI gegen gleichgeschlechtliche Paare und die staatlichen Sanktionen, die diese unterstützen. Seiner Ansicht nach sei Homosxualität eine der “heimtückischen und gefährlichen Herausforderungen für das Gemeinwohl in unserer heutigen Zeit“.
Mit dieser Rede reagierte der Papst auf den im Januar erfolgten Beschluss des Parlaments, in dem die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Eherecht beschlossen worden war.
Am Mittwoch wurde in der Stadt Caguas in Puerto Rico ein Mann wegen Mordes an einem Schwulen zu 99 Jahren Haft verurteilt.
Der 19-jährige Jorge Steven López Mercado war ein aktives Mitglied in der homosexuellen Gemeinde seiner Heimatstadt Cayey, Puerto Rico. Im November 2009 wurde Mercado in der Nähe seiner Heimatstadt gefunden, geköpft, verbrannt und zerstückelt. Jetzt gestand sein Mörder, der 24-Jährige Juan José Martínez Matos, den Mord an dem 19-jährigen und wurde von einem Gericht zu 99 Jahren Haft verurteilt.
Nach eigener Aussage hatte er den Jungen in Frauenkleider auf der Straße angetroffen und mit nach Hause genommen. Als es zum Sex kommen sollte hatte er festgestellt dass es sich nicht um eine Frau handelte. Weitere Hintergründe zur Tat sind unbekannt, jedoch gestand Matos dass er Homosexuelle hasse und gab dies als Beweggrund für den Mord an.
Trotz Drohungen von rechten Politikern und beinah Absage hat am Wochende der Baltic Pride in Vilnius, Litauen, stattgefunden.
Schon im Vorfeld des Baltic Prides wurde in Vilnius heftig Stimmung gegen die homosexuelle Gemeinde gemacht. Bekannte Politiker des rechten Lagers drohten offen mit Gewalt und das Verfassungsgericht war kurz davor die Demonstration wegen zu großer Gefährdung abzusagen.
Trotz aller Wiedrigkeiten fand der Baltic Pride am Wochende nun doch statt und, traurigerweise, auch eine Gegendemo. Während die gut 400 Teilnehmer unter dem Regenbogenbanner, von 800 Polizisten beschütz, friedlich für Gleichheit und Toleranz demonstrierten, standen ihnen ca 2000 Gegendemonstranten gegenüber.
Ein litauischer rechter Politiker setzte seine Drohungen aus dem Vorfeld sogar in die Tat um und verpasste einem der Teilnehmer, nachdem er die Polizeiabsperrung überwunden hatte, eine Ohrfeige. Begleitet wurde die Demonstration unter anderen von mehreren Eu- Politikern, darunter auch der öster. Botschafter.
Nachdem Litauen Anfang des Jahres schon mit einem neuen Gesetzt gegen Homosexualität für Wirbel sorgte, wird nun der für den 8. Mai angesetzte Baltic Pride vermutlich nicht stattfinden.
Erst Anfang der Woche gab es Diskussionen zu dem Ende Mai in Bratislava geplanten CSD ( siehe hier), jetzt werden auch dem Baltic Pride in Wilna, der Hauptstadt Litauens, Steine in den Weg gelegt.
Zwar hatte der Baltic Pride Marsch in der litauischen Hauptstadt längst die Genehmigung zur Demonstration quer durch die Stadt, diese wurde jetzt jedoch vom Verwaltungsgericht zurück gezogen. Mehrere rechtsgerichtete Politiker hatten gegen die Erlaubnis zum CSD geklagt und mit Gegendemonstrationen gedroht.
Jetzt hat das Verwaltungsgericht die Genehmigung zur Demonstration zurück gerufen, mit der Begründung die Polizei könne bei einer solchen Anzahl von Gegendemos den Schutz der CSD-Teilnehmer nicht gewährleisten. Diese Entwicklung ist um so trauriger, da Litauen schon 2007 den Christopher Street Day mit gleicher Begründung verboten hatte.
Diese Woche ist der Vorverkauf für das 13te schwullesbische Pink Apple Filmfestival gestartet, ein Event dass man sich nicht entgehen lassen sollte.
Vom 28. April bis zum 06. Mai in Zürich und vom 06. Mai bis zum 09. Mai in Frauenfeld bietet das Pink Apple Filmfestival mit rund 70 Filmen aus 28 Ländern eine breite Pallete von schwul lesbischer Filmkunst. Das schwullesbische Pink Apple Filmfestival wurde 1997 von einer kleinen Gruppen Filmliebhaber in Frauenfeld gegründet mit dem Ziel der Förderung homosexueller Emanzipation und Akzeptanz.
Im Jahr 2000 kam das schwullesbische Pink Apple Filmfestival mit den Eurogames nach Zürich und entwickelte sich nach dem ersten Erfolg stetig weiter zu einem der größten Filmfestivals der Schweiz. Neben dem Festival in Zürich findet das Pink Apple Filmfestival weiterhin in seinem Geburtsort Frauenfeld statt und erfreut sich auch dort weiterhin großer Beliebtheit.
Karten könnt ihr online hier ergattern oder in allen Arthouse Kinos in Zürich direkt an der Kasse.
Nach anhaltenden Missbrauchsskandalen ist die Ursache für die sexuellen Übergriffe ,laut Vatikan, Homosexualität.
Kardinal Tarcisio Bertone, Kardinalstaatssekretär des Vatikans, sieht die Ursache für die sexuellen Übergriffe an Kindern durch Kirchenangehörige eindeutig in der Homosexualität der betroffenden Personen. Seiner Aussage nach habe das Zölibat nichts mit den Übergriffen an Kindern zu tun. Laut Kardinal Tarcisio Bertone hätten viele Psychater bestätigt, dass es einen bewiesenen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophili gebe, Quellen gibt er dabei keine an.
Das Zölibat habe keinen Einfluss, so Bertone, die Priester seien Homosexuell, gewesen, was dann zum Missbrauch der Kinder geführt hätte. Es ist übrigens nicht dass erste mal dass die katholische Kirche Priester der Homosexualität beschuldigt und diese als Ursache für sexuelle Übergriffe aufführt.
In Zurich läuft vom 03. Juni bis zum 06. Juni das Zurich Pride Festival mit Straßenfest, Conventions und Demos.
Das Zurich Pride Festival 2010 ist eine Mischung aus dem politisch motivierten Cristopher Street Day und der Europride. Vom 03.06.10 bis zum 06.06.10 gehören die Straßen Zürichs euch. Mit dem Motto Do Ask – Do Tell, wird unter anderem auf das immer noch vorhandende Gesetzt gegegen Schwule und Lesben in der U.S. Army angespielt, doch Spaß ist beim Zurich Pride Festival oberstes Gebot.
4 Tage lang lockt das Zurich Pride Festival mit Essenständen, großen Bühnenshows, Straßenfesten, schwul-lesbischen Conventions sowie Demonstrationen durch die Stadt.
Nebenbei bemerkt ist das Zurich Pride Festival eine Non- Profit Organisation und will die Akzeptanz und die Kommunikation untereinander fördern und Volunteers werden immer gesucht, hier könnt ihr mitmachen.